Praxisleitfäden · · 2 Min. Lesezeit

Leads auf Google Maps finden: ein Prozess in 5 Schritten

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Google Maps zur B2B-Leadquelle wird – von der Wahl der Regionen und Branchen bis zur Datenbereinigung und KI-Priorisierung.

Leads auf Google Maps finden: ein Prozess in 5 Schritten

Google Maps ist die größte und aktuellste verfügbare Datenbank lokaler Unternehmen: Namen, Adressen, Telefonnummern, Websites, Öffnungszeiten und Kundenbewertungen. Für B2B-Vertriebsteams ist sie eine weit bessere Leadquelle als gekaufte Listen. Hier ist der 5-Schritte-Prozess, den wir nutzen.

Schritt 1 – Den Idealkunden definieren

Bevor Sie Daten sammeln, halten Sie fest, welche Branche, Größe und Region sowie welche Signale zeigen, dass ein Unternehmen Ihr Produkt braucht. Zum Beispiel: „Spas und Kosmetikstudios in Thu Duc City mit Website und aktiver Werbung“. Je klarer das Profil, desto weniger Rauschen in den Daten.

Schritt 2 – Keywords und Regionen wählen

  • Nutzen Sie mehrere Keyword-Varianten für eine Branche: „Spa“, „Kosmetikstudio“, „Hautpflege“.
  • Teilen Sie große Regionen in kleinere Zonen (Bezirke, Stadtteile) auf, damit Unternehmen am Rand nicht verloren gehen.
  • Priorisieren Sie die Regionen, die Sie am besten bedienen können.

Schritt 3 – Die Daten erfassen

Von Hand dauert das Kopieren jedes Unternehmens einige Minuten. Mit einem Tool wie PlaceMiner – einer Chrome-Erweiterung für Google Maps – geben Sie ein Keyword und eine Region ein und erhalten in wenigen Minuten Namen, Kategorien, Telefonnummern, Adressen und Websites von Hunderten aktiver Orte, exportiert als CSV/JSON.

Schritt 4 – Bereinigen und bewerten

  1. Deduplizieren nach Name und Adresse.
  2. Telefonnummern vereinheitlichen in ein einheitliches Format.
  3. Anreichern mit Informationen von Websites und Social-Media-Seiten: E-Mail, Größe, Hinweise auf aktive Werbung.
  4. Passgenauigkeit bewerten anhand Ihres Profils aus Schritt 1 – die KI erledigt das für Tausende Einträge und begründet jeden Score.

Schritt 5 – Übergeben und Kontakt aufnehmen

Übertragen Sie die priorisierte Liste in Google Sheets oder Ihr CRM. Der Vertrieb beginnt mit der „heißen“ Gruppe und steigt mit dem ein, was das jeweilige Unternehmen gerade tatsächlich tut – persönliche Ansprache schlägt jedes Standardskript.

Gute Daten bemessen sich nicht an der Zahl der Leads, sondern daran, die richtige Person zur richtigen Zeit mit dem richtigen Einstieg anzurufen.

Ein Hinweis zur Compliance

Nutzen Sie ausschließlich öffentlich gelistete Unternehmensinformationen, beachten Sie bei der Kontaktaufnahme die Regeln zu Marketing und Datenschutz und geben Sie Empfängern stets die Möglichkeit, sich abzumelden.

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